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15.05.2012

DVPi Dozent Eckhard Vollmer gewinnt Sprit-Spar-Wette

Von Liederbach nach Polen

Am Donnerstag, den 10.05.2012 um 18:30 Uhr wurde, der DVPi Golf 1,6 TDI Blue Motion in Liederbach an der Tankstelle vom DVPi Dozenten Eckhard Vollmer vollgetankt. Anschließend wurde der Tankdeckel unter der Aufsicht von der Bürgermeisterin von Liederbach Eva Söllner versiegelt, sodass kein unerlaubtes Zwischentanken auf der rund 1000 km langen Strecke nach Pietrowice Wielkie (deutsch: Groß Peterwitz) in Polen möglich war.

Abfahrt war dann am Freitag um 5:00 Uhr morgens. Das Auto war in serienmäßigem Zustand, besetzt mit zwei Personen und mit ca. 20 kg Gepäck im Kofferraum beladen. Eine freiwillige Selbstbeschränkung lautete: Nie dem Verkehr im Wege stehen. Das bedeutet auf der Autobahn mindestens 90 km/h und auf anderen Straßen mindestens 80 km/h fahren, um den übrigen Verkehr nicht zu behindern. Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Lkws musste ebenfalls gewahrt bleiben, sodass Eckhard Vollmer nicht im Windschatten der Lkws fahren konnte.

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"Als besonders problematisch erwiesen sich die Strecken mit Steigungen in Mittel- und Osthessen," so Eckhard Vollmer. "Bei der ersten Rast in der Höhe von Erfurt war der angezeigte Zwischenstand auf dem Bordcomputer mit 3,2 Liter auf 100 km sehr erfreulich. Das beste Zwischenergebnis haben wir auf der flachen Autobahnetappe in Polen gehabt, mit einem Durchschnittsverbrauch von 2,8 Liter. Besonders kritisch war die letzte Etappe bis zum Ziel, die aus ca. 80 km Landstraße bestand in Verbindung mit der Vorgabe möglichst 80 km/h zu fahren. Voraus fahrende Lkws und ein langsam fahrendes Anhängergespann mit chaotischer Beladung und einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, erlaubten es uns sparsam zu fahren, ohne den Verkehr zu behindern. Und so haben wir diese kritische Etappe mit einem Schnitt von 3,0 Liter geschafft, was dann den Gesamtdurchschnitt von 3,0 Liter ergab. Bis zum Ende der Autobahn hatten wir einen Geschwindigkeitsdurchschnitt von 80 km/h und bis zum Ziel waren es dann 77 km/h. Da das Auto keinen Tempomat besitzt, war das feinfühlige Regeln des Gaspedals von größter Wichtigkeit."

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Das vom Wettpartner Andrzej Wawrzynek und den polnischen Medien, inklusive Fernsehen, beobachtete Nachtanken ergab dann 26,27 Liter bis zum vollen Tank. Spannend war, ob die Bordcomputer Anzeige von 3,0 Liter und der reale Wert übereinstimmen, was zu 100% der Fall war. Rein rechnerisch ergab es einen Verbrauchdurchschnitt von 3,0 Liter auf 100 km.

Die Polen empfanden die 3,5 Liter im Vorfeld als unerreichbar und schüttelten über das tatsächlich noch bessere Ergebnis nur ungläubig mit dem Kopf. Im Dezember wird der Bürgermeister seinen Wetteinsatz einlösen. Flöte spielen auf dem Weihnachtsmarkt von Liederbach. Wir werden uns das natürlich nicht entgehen lassen.